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Fragen und Antworten: Karolina Malyska

Der Vizepräsident für Produktstrategie und Innovation bei Metrologic DCS erläutert, wie sich die Messtechnik von einer einfachen Messfunktion zum Nervensystem der modernen Fertigung entwickelt.

Was ist Messtechnik / Prüfung?

„Messtechnik ist die Wissenschaft des Messens – in der modernen Fertigung ist sie jedoch der Motor der Validierung. Sie stellt sicher, dass das, was digital entworfen wurde, auch physisch hergestellt wird. Die Messtechnik liefert Fakten über die Realität und verbindet Konstruktion, Simulation, Produktion und Leistung im Einsatz. Bei der Messtechnik geht es jedoch nicht nur darum, Teile zu messen, sondern darum, die Realität mit der Absicht zu vergleichen und Rückkopplungsschleifen zu anderen Systemen bereitzustellen, die im Laufe der Zeit den Regelkreis schließen können.“

Welchen Mehrwert bringt sie?

„Sie wandelt rohe Messdaten in umsetzbare Erkenntnisse um und liefert zuverlässige Echtzeitdaten für kontinuierliche Verbesserungen. Dieser proaktive, ergebnisorientierte Ansatz steigert Konsistenz, Ausbeute und Effizienz. Die Qualitätsprüfung ist keine Kostenstelle, sondern eine strategische Kompetenz, die Risiken reduziert, den Ruf der Marke schützt und Innovationen ermöglicht.“

Was beschäftigt Sie gerade?

„Die spannendste Veränderung ist der Übergang von der Messtechnik als eigenständiger Abteilung und sequenziellem Schritt im Fertigungsprozess hin zur Qualitätsprüfung als Ebene der Fertigungsintelligenz. Traditionell stand die Messtechnik am Ende des Fertigungsprozesses. Heute verlagert die datengesteuerte Echtzeit-Qualität den Fokus von der Frage ‚Ist dieses Teil in Ordnung?‘ hin zu ‚Was sagt uns das über unseren Prozess?‘ In der Messtechnik wird sich der Wettbewerbsvorteil im nächsten Jahrzehnt daran messen lassen, wer diese Fertigungsintelligenz am besten orchestriert – durch die Kombination aus digitaler Infrastruktur, prädiktiver KI und einfacher menschlicher Interaktion. Die Messtechnik entwickelt sich zum Nervensystem der intelligenten Fertigung.“

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