Intelligentere Software für intelligentere Fertigung

Da Fertigungsunternehmen einem wachsenden Druck zur Effizienzsteigerung ausgesetzt sind, gewinnt Software als Bestandteil des Produktionsprozesses zunehmend an Bedeutung. Für SigmaNEST, eine Softwaremarke von Sandvik, steht im Mittelpunkt, Kunden dabei zu unterstützen, komplexe Arbeitsabläufe zu vereinfachen und Daten besser zu nutzen.
Episode 68
Smarter software for smarter manufacturing
Im Podcast „Meet Sandvik“ beschreibt Paul Ikeda, Vice President für Technologie und Entwicklung bei SigmaNEST, wie das Unternehmen Tools entwickelt, die alle Bereiche abdecken – von der Programmierung und Angebotserstellung bis hin zur Logistik in der Fertigung, der Bestandsverwaltung sowie dem Versand und Wareneingang. Das Ziel ist es, vernetzte Lösungen zu schaffen, die Kunden dabei helfen, einen größeren Teil ihrer Abläufe über eine einzige Plattform zu steuern.
Von Materialeinsparungen bis hin zu reibungsloseren Arbeitsabläufen
Ein wesentlicher Vorteil ist die Optimierung. Für viele Kunden stellt das Material einen wesentlichen Teil ihrer Betriebskosten dar, und schon kleine Verbesserungen bei der Anordnung der Teile auf einer Blechplatte können einen Unterschied machen.
„Es ist so, als würde man Keksteig ausrollen und versuchen herauszufinden, wie man aus dem ausgerollten Teig acht oder neun Kekse herausbekommt. Unsere Software hilft unseren Kunden zusammen mit einigen Berechnungen und unserer Verschachtelungs-Engine zu erkennen, dass sie ein Teil mehr herausbekommen oder eine Blechplatte weniger verbrauchen können – und diese Materialeinsparungen sind für sie wirklich wichtig“, sagt Ikeda.
Die Wissenslücke schließen
Einer der größten Trends, den Ikeda in der Fertigung beobachtet, ist die wachsende Wissenslücke. Erfahrene Bediener verfügen oft über fundiertes praktisches Wissen, das sie über viele Jahre hinweg aufgebaut haben, doch viele dieser Bediener gehen in den Ruhestand, und immer weniger Menschen haben denselben langen Werdegang in diesem Beruf hinter sich.
Gleichzeitig erwarten jüngere Generationen möglicherweise, dass Software anders funktioniert. Während erfahrene Anwender eine detaillierte Benutzeroberfläche mit vielen Bedienelementen schätzen, bevorzugen neue Anwender möglicherweise eine einfachere Interaktion, Anleitungen oder sogar die Möglichkeit, mit der Software zu sprechen. Für SigmaNEST besteht die Herausforderung darin, sowohl den erfahrenen Experten als auch den neuen Programmierer zu unterstützen, der Hilfe bei der Suche nach dem richtigen nächsten Schritt benötigt.
KI als praktisches Werkzeug
KI ist Teil dieser Entwicklung, doch Ikeda macht deutlich, dass sie eher als Werkzeug denn als Allheilmittel betrachtet werden sollte. „Wenn KI im richtigen Anwendungsfall eingesetzt wird, ist sie ein sehr leistungsstarkes Werkzeug“, sagt er. Falsch eingesetzt kann sie jedoch unzuverlässig oder sogar riskant werden.
Die Reaktionen der Kunden auf KI variieren, doch laut Ikeda ist die praktische Frage oft ganz einfach: Hilft sie? Für SigmaNEST besteht das Ziel nicht darin, KI einzusetzen, nur weil sie neu oder beliebt ist, sondern zu beweisen, dass sie Zeit spart, die Produktivität steigert und einen klaren Return on Investment liefert.
Offen bleiben
Mit Blick auf die Zukunft vergleicht Ikeda den Aufstieg der KI mit dem Aufkommen des Internets: etwas, das sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringt, aber nicht ignoriert werden kann. Sein Rat lautet, die richtigen Momente zu finden, um sie auszuprobieren, aus den Ergebnissen zu lernen und den Einsatz von KI-Tools als eine Fähigkeit zu betrachten, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln lässt.
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In jeder Folge des Podcasts „Meet Sandvik“ lernen Sie verschiedene Personen kennen, die ihre Sicht auf Sandvik schildern. Manchmal erzählt ein Mitarbeiter seine oder ihre Geschichte. Manchmal treffen Sie auf Experten, die darüber diskutieren, wie sich ein aktuelles Thema auf Sandvik auswirken kann.