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Digitalisierung: Der Schlüssel zu einer nachhaltigen Industrie

Im neuesten „Meet Sandvik“-Podcast erklärt Filip Ivarsson, Nachhaltigkeitsbeauftragter bei Sandvik, warum die Digitalisierung nicht nur ein Motor für Effizienz ist, sondern das Rückgrat einer nachhaltigen Transformation bildet. Seine Botschaft ist klar: Echte Nachhaltigkeit hängt von der Digitalisierung ab, und die Digitalisierung funktioniert am besten, wenn sie auf zuverlässigen Daten basiert.

Episode 59

Digitalization: The key to unlocking sustainable industry

Die Herausforderung der Nachhaltigkeit

Nur etwa zwei Prozent der Emissionen von Sandvik stammen aus den eigenen Standorten. Der überwiegende Teil entfällt auf die Wertschöpfungskette: rund zwei Drittel stammen von Kunden, die Sandvik-Produkte nutzen, und ein Drittel von Zulieferern. Damit wird die Herausforderung der Nachhaltigkeit deutlich: Der größte Teil der Auswirkungen liegt außerhalb der internen Betriebsabläufe.
„Die Nachhaltigkeitsarbeit bei Sandvik muss bei unseren Kunden ansetzen“, sagt Ivarsson. „Wir müssen ihren Wandel ermöglichen, indem wir nachhaltige Lösungen anbieten.“ Dabei spielt die Digitalisierung eine zentrale Rolle. Sie ermöglicht es Sandvik, Kunden dabei zu unterstützen, produktiver und ressourceneffizienter zu werden: mit weniger mehr zu erreichen.

Daten: die Währung der Digitalisierung

Die Digitalisierung ist auf zuverlässige Daten angewiesen, insbesondere da regulatorische Anforderungen wie die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD) immer strenger werden und Kunden sowie Investoren stichhaltige Nachweise für die erzielten Auswirkungen verlangen.

„Die Branche stützt sich immer noch zu sehr auf Schätzungen und Annahmen statt auf harte Fakten“, bemerkt Ivarsson. „Was wir brauchen, ist ein besserer Zugang zu Echtzeitdaten, eine stärker automatisierte Datenerfassung, eine verbesserte Nutzung von Predictive Analytics und Echtzeit-Feedback sowie eine intensivere branchenübergreifende Zusammenarbeit.“

Eine Initiative, der sich Sandvik angeschlossen hat, um diese Herausforderung anzugehen, ist „Massive Plus“ – eine Zusammenarbeit mit Volvo, SKF, LKAB, IKEA und Microsoft. Die Partner bauen eine gemeinsame digitale Plattform für Emissionsdaten auf, die Schätzungen durch standardisierte und transparente Berichterstattung über die gesamten Wertschöpfungsketten hinweg ersetzt.

Von QR-Codes bis hin zu KI-gestützten Abläufen

Die Digitalisierung treibt auch in anderen Bereichen Innovationen voran. Indem Sandvik Bearbeitungswerkzeugen über QR-Codes digitale IDs zuweist, kann das Unternehmen den gesamten Lebenszyklus jedes einzelnen Werkzeugs nachverfolgen, was eine Aufarbeitung, ein Recycling und sogar neue Geschäftsmodelle ermöglicht.

„Mit digitalen IDs können wir Werkzeuge über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg nachverfolgen und sie aufarbeiten, anstatt neue herzustellen. Dies eröffnet auch neue Geschäftsmodelle wie Leasing, da der Besitz des Werkzeugs über seine gesamte Lebensdauer uns noch stärkere Anreize gibt, seine Nutzung zu verlängern. Das Ergebnis ist eine bessere Kosteneffizienz und mehr Nachhaltigkeit“, sagt Ivarsson.

Künstliche Intelligenz ist ein weiterer Hebel, der im Bergbau, in der Zerspanung und in der Fertigung zum Einsatz kommt.

„Durch die Überwachung von Daten aus Bergbaustandorten und Maschinen können wir Kunden beraten, wann sie ihre Anlagen warten lassen und wie sie diese effizienter nutzen können. Der Einsatz dieser Analyse- und KI-Ebene führt im täglichen Betrieb oft zu Produktivitätssteigerungen im zweistelligen Bereich“, sagt Ivarsson.

Blick in die Zukunft

Für Ivarsson ist die Schlussfolgerung klar: „Die Digitalisierung ist ein entscheidender Wegbereiter für jede Nachhaltigkeitstransformation, und Daten sind das, was die Digitalisierung erst möglich macht. Mit sicherem Datenaustausch und hochwertigen Informationen können wir Lösungen schaffen, bei denen Nachhaltigkeit und Rentabilität Hand in Hand gehen.“

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Treffen Sie Sandvik Podcast

In jeder Folge des Podcasts Meet Sandvik werden Sie verschiedene Personen kennenlernen, die ihre Sichtweise auf Sandvik schildern. Manchmal ist es ein Mitarbeiter, der seine oder ihre Geschichte erzählt. Manchmal treffen Sie auch Experten, die darüber diskutieren, wie ein aktuelles Thema Sandvik beeinflussen kann.

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