Was schafft eine Kultur der Innovation?

Die Mitarbeiter bei Sandvik lieben echte Herausforderungen. Paradebeispiel: wenn sie, wie kürzlich geschehen, eine gigantische Bergbaumaschine von Sandvik ohne Fahrer durch ein Glaslabyrinth schicken.

„Die Arbeit mit den neuesten Technologien, um Aufgaben anzugehen, die niemals zuvor gelöst wurden, hält unser Interesse und unsere Motivation bei Sandvik zu arbeiten immer auf hohem Niveau,“ versucht es Jarkko Ruokojärvi, Global Business Development Manager, Automation bei Sandvik, zu erklären.

Über den Minenrand hinausschauend

Obwohl ein Glaslabyrinth vielleicht nicht die typische tägliche Herausforderung darstellt, hat dieses Über-den-Tellerrand- bzw. im Falle von Sandvik das über den Minenrand-Schauen dem Unternehmen in technologischer Sicht einen Spitzenplatz, wie beispielsweise in der Automation, beschert. Tatsächlich waren schon Jahre bevor die Automobilindustrie überhaupt an Konzeptfahrzeuge dachte, die selbstfahrenden Lader und Muldenkipper von Sandvik bereits erfolgreich unter Tage im Einsatz.

„In den 1990er Jahren haben wir damit begonnen, nach den besten Technologien Ausschau zu halten und diese einzusetzen,“ so Ruokojärvi. „Dann haben wir auf die Herausforderungen unserer Kunden geschaut und haben die Technologien entsprechend kombiniert, um ein System zu erstellen, dass nützlich war und gleichzeitig auch funktionierte.“

Zusammenarbeit ist das A und O

„Das Coole an der ganzen Sache ist,“ so Ruokojärvi, „dass die Kunden uns herausfordern, mutigere Schritte nach vorn zu machen.“ Und fügt hinzu, „dass genau aus diesem Grund unser Automationsteam, genau wie jedes andere Team bei Sandvik, eng mit dem Kunden zusammenarbeitet.“

Diese enge Kooperation bedeutet auch, dass Sandvik in der Lage ist, jeden kleinen Unterschied und jedes noch so kleine Bedürfnis des Kunden zu verstehen und somit neue Innovationen und Ideen zügig in die Praxis umzusetzen kann.

„Wenn Sie dem Kunden ein fertiges Produkt übergeben und er sieht, dass wir ihm wirklich zugehört haben – das ist unbezahlbar,“ bringt es Ruokojärvi auf den Punkt.

Glass labyrinth

Die perfekte Mischung

Die Sandvik Gruppe investiert viel in Innovationen, das beweisen die rund 2600 Angestellten, die als Wissenschaftler in den zirka 50 F&E-Zentren weltweit arbeiten. Grundlage für das gute Funktionieren ist die Mischung der verschiedenen Kompetenzen, die Ingenieure und Programmierer einbringen.

„Dank unserer globalen Präsenz könnten wir weltweit Leute einstellen und Jobs anbieten,“ erklärt uns Lovisa Bergendal Lindstedt, die bei Sandvik für Global Leadership & Talent Development verantwortlich ist. „Das heißt,“, fügt sie hinzu, „dass wir eine großartige Mischung aus Mitarbeitern haben, die einerseits jahrelange Erfahrung und Fachwissen durch ihre Arbeit bei Sandvik einbringen, und andererseits neue Talente, die uns mit neuen Ideen und Einfällen bereichern.“

Die offene Kultur und das überall spürbare Innovationsstreben bei Sandvik hilft nicht nur Sandvik als Unternehmen, sondern es fördert auch den Antrieb und die Entwicklung seiner Angestellten.

„Neben dem Streben nach unseren großen Zielen verfügen wir auch über eine Kultur, in der jeder seine Meinung sagen kann,“ so Bergendal Lindstedt. „Es ist eine Kultur, in der Unternehmertum und Innovationen wachsen können und in der sich Leute um das Wohlergehen anderer sorgen.“

Von Minen bis zur Medizin

Durch seine Geschäftssegmente, die vom Bergbau über Metalle bis hin zu Werkstofftechnologien und erneuerbarer Energie reichen, ist Sandvik überall präsent.

In Wirklichkeit berührt jeder täglich etwas, das „zu Sandvik zurückverfolgt werden kann,“ betont Mats W. Lundberg, Experte für Nachhaltigkeit bei Sandvik.

„Ich bin stolz, dass unsere Technologie sich auch einigen der größten Herausforderungen, zu denen Klimawechsel und die Art der Energienutzung gehören, stellt und etwas bewirkt,“ fügt Lundberg noch hinzu. „Unsere Forschung wandelt sich in etwas Greifbares – ein Produkt. Es ist nicht nur ein weiterer wissenschaftlicher Beitrag.“

Ein Job, der sich ständig wandelt

Zurück im Glaslabyrinth erzählt uns Ruokojärvi, dass er bereits seit über zehn Jahren bei Sandvik arbeitet. Er begann als Systementwickler in der F&E-Abteilung für Automation, die in der Zeit, während er hier arbeitet, rasant gewachsen ist.

„Das Arbeiten mit Leuten verschiedenen Hintergrunds und die Verbindung unterschiedlicher neuer Technologien zur Problemlösung ist überaus spannend,“ meint er. „Dadurch bekommt man die Gelegenheit, etwas wirklich Anspruchsvolles zu tun und an der Branchenspitze zu stehen.“