Einsatz von digitalen Technologien schafft 100 Milliarden US-Dollar an Wert

Sandvik has been working with mining customers on mine automation and remote monitoring of machines for more than 20 years.

Sandvik und IBM arbeiten gemeinsam an der Entwicklung neuer, auf Datenanalysen basierender Serviceangebote für die Bergbau- und Gesteinsindustrie zur Verbesserung der Produktivität und vorausschauenden Wartung.

Baumaschinen werden mit immer mehr Bordinstrumenten und Datensammlern ausgestattet. Das bietet der Rohstoffindustrie die Gelegenheit, für die Identifizierung und Lösung von Produktivitätsproblemen moderne Analysemethoden und Modelle zu nutzen und so die Prozessoptimierung und Leistung zu verbessern.

Laut einem Bericht des Analysehauses McKinsey wird der Einsatz von digitalen Technologien bei rohstoffproduzierenden Unternehmen bis 2035 einen Wert von 100 Milliarden US-Dollar schaffen.

Mehrwert für Kunden

Sandviks Geschäftsbereich Mining & Rock Technology hat sich mit IBM zusammengetan, um neue, auf Datenanalysen basierende Serviceangebote für die Bergbauindustrie zur Verbesserung der Produktivität und vorausschauenden Wartung zu entwickeln.

In der ersten Etappe standen Schaufellader und Muldenkipper im Fokus. Zur Ausführung der Analyse-Algorithmen können bis zu 15 Einheiten miteinander vernetzt und Echtzeit-Daten von multiplen On- und Offboard-Systemen integriert werden.

Für uns liegt es auf der Hand, mit einem Unternehmen wie IBM zusammenzuarbeiten.

Für uns liegt es auf der Hand, mit einem Unternehmen wie IBM zusammenzuarbeiten.

„Sandvik arbeitet schon seit über 20 Jahren mit Bergwerkskunden im Bereich Grubenautomation und Fernüberwachung von Maschinen zusammen“, sagt Lars Engström, Präsident von Sandvik Mining & Rock Technology. „Unsere OptiMine®- und AutoMine®-Systeme sind auch wichtige Instrumente für die Datenerfassung und -konsolidierung, die uns eine ausgezeichnete Plattform für eine rasche Umsetzung der Analyse-Lösungen von IBM bieten. Deshalb liegt es für uns auf der Hand, mit einem Unternehmen wie IBM, einem Experten im Bereich Analytik, Cognitive Computing und Modellierung – zusammenzuarbeiten, um für unsere Kunden einen noch größeren Mehrwert zu schaffen.

Lars Engström, Präsident von Sandvik Mining & Rock Technology.

Diese gemeinsamen Entwicklungsbemühungen passen gut in unser Dienstleistungsportfolio, das sowohl herkömmliche Life-Cycle-Services als auch anspruchsvolle technische und unternehmensbezogene Leistungen umfasst. Sie sind alle aufeinander abgestimmt, um die Sicherheit zu verbessern, die notwendige Kompetenz für den Grubenbetrieb zu gewährleisten und die Produktivität beim Kunden zu erhöhen.“

Ein Angebot für höhere Effizienz

Die Kombination aus Informationsdiensten, Ferndatenerfassung und Datenanalyse wird durch Produktivitätsgewinne, niedrigere Kosten und kürzeren Zeitaufwand die Effizienz steigern. Sie hilft Unternehmen aus Bergbau- und Gesteinsabbau, fundierte Entscheidungen zu Produktions- und Wartungsplänen zu treffen und bietet ihnen die Möglichkeit zur Überwachung und Verlängerung der allgemeinen Nutzungsdauer ihrer Maschinen und Anlagen.

Dies wird die Erträge pro Tonne Erz erhöhen und die Kosten verringern. Sandvik hat mit einigen der neueren digitalen Technologien bereits Kostensenkungen von 20 bis 50 Prozent je Tonne bewirkt. Ziel ist, mit der neuen Analysekapazität diese Kosten noch weiter nach unten zu drücken.

„Wir freuen uns, unsere Vernetzungskompetenz und unsere Kenntnisse über moderne Analytik und Anlagenmanagement mit Sandviks jahrzehntelanger Erfahrung bei der Entwicklung von Bergbauprozessen und Maschinentechnologie kombinieren zu können und eine Zusammenarbeit um das Thema Innovation und Bereitstellung von intelligenten digitalen Diensten für Rohstoffunternehmen weltweit aufbauen zu dürfen“, kommentiert Anders Fredholm von IBM Europe.

    Was können Computerspiel-Entwickler bei Sandvik ausrichten? Ideen-Workshops und neue Formen von Co-Creation bieten bei der Entwicklung von digitalen Konzepten neue Innovationsperspektiven.